FAQs

FAQs 2017-06-15T11:02:56+00:00

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Steuern, Abgaben, ...

Die Lieferung von Strom an Dritte führt nach dem Stromsteuergesetz grundsätzlich dazu, dass der Ladesäulenbetreiber als Versorger (mit den entsprechenden Anmelde und Dokumentationspflichten) tätig wird.

Für die Betreiber von Ladesäulen oder Ladepunkten greift aber regelmäßig die Ausnahmeregelung nach § 1a Abs. 2 Nr. 2 der Stromsteuerverordnung. Sie werden nicht zu stromsteuerlichen Versorgern, wenn die Stromlieferungen an Dritte zur Nutzung durch elektrisch betriebene Fahrzeuge erfolgt und der Strom ausschließlich von einem im Inland ansässigen Versorger bezogen wird. Grundsätzlich bleibt in diesen Fällen der Energieversorger, der den Strom zur Ladesäule liefert, stromsteuerlicher Versorger und Stromsteuerverpflichteter.

Soweit eigenproduzierter Strom (zB aus KWK- oder Photovoltaikanlagen) über die Ladesäule geliefert wird, sollte Kontakt mit dem zuständigen Hauptzollamt und/oder dem steuerlichen Berater aufgenommen werden.

Die Lieferung von Strom an Dritte führt nach dem Stromsteuergesetz grundsätzlich dazu, dass der Ladesäulenbetreiber als Versorger (mit den entsprechenden Anmelde und Dokumentationspflichten) tätig wird.

Für die Betreiber von Ladesäulen oder Ladepunkten greift aber regelmäßig die Ausnahmeregelung nach § 1a Abs. 2 Nr. 2 der Stromsteuerverordnung. Sie werden nicht zu strom-steuerlichen Versorgern, wenn die Stromlieferungen an Dritte zur Nutzung durch elektrisch betriebene Fahrzeuge erfolgt und der Strom ausschließlich von einem im Inland ansässigen Versorger bezogen wird. Grundsätzlich bleibt in diesen Fällen der Energieversorger, der den Strom zur Ladesäule liefert, stromsteuerlicher Versorger und Stromsteuerverpflichteter.

Das Betreiben einer Ladesäule kann einzelfallabhängig zu gewerblichen Einkünften im Sinne des Einkommensteuergesetzes führen. Hier ist maßgebend, ob die Tätigkeit selbständig, nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeführt wird und auf Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr ausgelegt ist.

Über die Lebensdauer der Unternehmung ist ein Totalgewinn zu erzielen. Erfolgt dies nicht, kann das Finanzamt von Liebhaberei ausgehen. Gewerbliche Einkünfte liegen in diesem Fall nicht vor, allerdings können im Gegenzug auch keine Verluste einkommensmindernd berücksichtigt werden.

Liegen gewerbliche Einkünfte vor, ist neben der Versteuerung über die Einkommensteuererklärung auch an die Abgabe der Gewerbesteuererklärung zu denken. Hier gibt es für natürliche Personen und Personengesellschaften allerdings einen Freibetrag in Höhe von 24.500 Euro, bis zu dem keine Gewerbesteuer anfällt.

Der private Betreiber einer Ladesäule wird, soweit er Strom nachhaltig an Dritte abgibt unternehmerisch/gewerblich tätig. Die Ladesäule dient dann der nachhaltigen Erzielung von Einnahmen (Umsätzen) aus dem Stromverkauf, die grundsätzlich der Umsatzsteuer unterliegen, wobei die Nachhaltigkeit einer Tätigkeit nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu beurteilen ist.

Der Betreiber einer Ladesäule kann als sog. Kleinunternehmer behandelt werden, sofern der Vorjahresumsatz 17.500 € und die Umsätze des laufenden Jahres voraussichtlich 50.000 € (Stand 1.1.2016) nicht überschreiten. Auf die Umsätze wird dann keine Umsatzsteuer erhoben. Übt der Betreiber einer Ladesäule neben dieser Tätigkeit keine weitere umsatzsatzsteuerpflichtigen Tätigkeiten aus, wird er regelmäßig unter die Kleinunternehmerregelung fallen.

Bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung kann keine Vorsteuer aus den Eingangsrechnungen (auch nicht aus dem Erwerb der Ladesäule) vom Finanzamt erstattet werden und es dürfen auch keine Rechnungen mit gesondertem Umsatzsteuerausweis ausgestellt werden.

Auf diese Vereinfachungsregel kann der Betreiber einer Ladesäule allerdings verzichten (Option zur so genannten Regelbesteuerung).

Der Ladestationsbetreiber ist als Unternehmer/Kleinunternehmer verpflichtet, auf Verlangen ordnungsgemäße Rechnungen über die von ihm erbrachte Leistung zu erstellen und Kopien hiervon über 10 Jahre aufzubewahren.

Da Sie mit dem Verkauf von Strom eine unternehmerische/gewerbliche Tätigkeit aufnehmen, müssen Sie dies innerhalb eines Monats ihrem örtlich zuständigen Finanzamt mitteilen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die steuerlichen Themen hier nur kurz angesprochen werden können. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und möglicherweise sind individuelle Besonderheiten zu beachten. Sollten Sie weiterführende Fragen haben, sollten Sie sich an ihr örtlich zuständiges Finanzamt und/oder Hauptzollamt wenden. Ansprechpartner sind selbstverständlich auch die Angehörigen der steuerberatenden Berufe.

Allgemeine und unverbindliche Hinweise – bitte kontaktieren Sie zu konkreten Fragen Ihren Steuerberater.

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Why do I have to confirm the terms and conditions before the start of each charging process? 2017-04-06T09:54:25+00:00

As each of the store owners has the possibility to upload their own terms and conditions, the terms and conditions for this particular charging station must be confirmed before the charging process can be started.